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SPORTARENA
WIEN

  • Ort:  Stephanie-Endres-Straße 3, 1020 Wien

  • Bauherr:  Stadt Wien - Sport Wien (MA51), vertreten durch Wiener Infrastruktur Projekt GmbH (WIP)

  • Auftraggeber:  Karl und Bremhorst Architekten ZT GmbH, Linke Wienzeile 4/2/4, A – 1060 Wien

  • Architektur:  Karl und Bremhorst Architekten ZT GmbH, Linke Wienzeile 4/2/4, A – 1060 Wien

  • Leistungsanteil RWE:  BauKG

  • Leistungsanteil RWT:  Tragwerksplanung

  • Fertigstellung:  Oktober 2025

 

Mit einer Gesamtfläche von 13.000 Quadratmetern bietet die neue Sporthalle deutlich mehr Raum als das ehemalige Ferry-Dusika-Stadion. Die Flächen verteilen sich auf 6.500 Quadratmeter für Leichtathletik, 3.000 Quadratmeter für Ballsport, 1.500 Quadratmeter für Turnen und 2.000 Quadratmeter für weitere Sportarten in multifunktionalen Räumen. Diese Räume können bei Veranstaltungen als Presseräume genutzt werden, stehen aber im Regelbetrieb primär für Kampfsport und ergänzende Trainingsangebote zur Verfügung. Dank flexibler Tribünenelemente kann die Ballsporthalle sowohl für tägliche Trainingseinheiten als auch für hochkarätige Wettbewerbe genutzt werden und bietet somit die ideale Mischung aus Trainings- und Veranstaltungsstätte.

 

Die Arena verfügt über Platz für bis zu 3.000 Zuschauerinnen und Zuschauer. Ein weiteres zentrales Merkmal ist das nachhaltige Energiekonzept. Die Halle wird als erste Sporthalle Österreichs energieneutral betrieben und ausschließlich mit erneuerbarer Energie versorgt. Auf dem Dach befindet sich eine Photovoltaik-Thermie-Anlage (PVT-Anlage). Insgesamt 1.125 Hybridpaneele mit einer Fläche von 2.237 m² erzeugen einen Energieertrag von 2,3 GWh. Die innovative PVT-Technologie kombiniert Photovoltaik (Strom) und Solarthermie (Wärme) in einem System und nutzt die Dachfläche besonders effizient. Außerdem sind in die Betondecken der Arena sind Heiz- und Kühlsysteme integriert, die für ein angenehmes Raumklima sorgen und den Energieverbrauch senken. Ergänzt wird das System durch Wärmepumpen (540 kW) und 73 Tiefensonden. Die Woschitz Engineering ZT GmbH übernahm die Leistung des BauKG und unser Partnerbüro RWT plus ZT GmbH die Tragwerksplanung und Bauphysik.

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