Woschitz Group

HoHo Wien

Betrachtet man das HoHo Wien von außen, denkt man an riesige Holzbausteine mit einer Fassade, die an eine Baumrinde erinnert. Natürlichkeit und vor allem die Sichtbarkeit der Holzflächen im Innenbereich gehören im weltweit höchsten Holzhochhaus zur Kernidee für spürbares Erleben des Elements Holz. Das HoHo Wien sieht nicht nur optisch schick aus, es beweist auch bei der Flächennutzung Kreativität: Der modulare Büro-Aufbau lässt nachträglich individuelle und jederzeit änderbare Umgestaltungen ohne großen Aufwand zu.

Bei 24 Geschoßen und rund 84 Metern Höhe sind die Anforderungen hinsichtlich effizienter Nutzung, Brandschutz und Tragwerksplanung besonders brisant. Das bewusst einfache Bausystem verwendet die Stapelung von vier vorgefertigten, seriellen Bauelementen: Stützen, Unterzug, Deckenplatten und Fassadenelemente. An die tragenden Gebäudekerne aus Stahlbeton werden die Grundflächen aus Holzverbunddecken angelagert, die auf Holzstützen in der abschließenden Fassadenschicht aufgelagert sind. Die Stützen wiederum bilden mit den ebenfalls vorgefertigten Außenwandmodulen aus Massivholz und der „erdigen“, mineralischen Sandwichschale als Fassadenoberfläche ein gemeinsames Montageelement.

Das HoHo Wien wird nach den Kriterien des neuen Bewertungssystems TQB (Total Quality Building) der ÖGNB errichtet. Dadurch wird die Qualität des Holzhochhauses von der Planung über die Errichtung bis zur Nutzung dokumentiert und zertifiziert.

Dieses Projekt wird mit RWTplus umgesetzt, ein Mitglied der WOSCHITZ GROUP.

Fotos © RLP Architekten

Information zu Projekt:

Ort
Wien
Bauherr
cetus Baudevelopment GmbH
Architektur
RLP Rüdiger Lainer + Partner Architekten ZT GmbH
Zeitraum
Baubeginn Herbst 2016

Umgesetzt mit:

  • RWT Plus