Woschitz Group

„Center for Building Technology“

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Innovative Centerstruktur bündelt Know-how und fördert fachlichen Austausch im Bereich Gebäudetechnik

Eisenstadt/Pinkafeld, 25. Jänner 2017 – Energiebedarf und Klimawandel sind Herausforderungen der Zukunft: Innerhalb der Baubranche und der europäischen Energiepolitik ist die Bedeutung der Gebäudetechnik deutlich gestiegen. Mittlerweile beträgt der Anteil der technischen Gebäudeausrüstung an den Gesamtkosten eines Bauwerks zwischen 20 bis 60 Prozent. Zudem ist das Erreichen der europäischen Klima- und Energieziele ohne substantielle Weiterentwicklung des Sektors nicht möglich. Für die Etablierung der dazu notwendigen Lösungsansätze ist eine enge Vernetzung zwischen Forschung, Wirtschaft und Ausbildung essentiell. Mit der Errichtung des „Center for Building Technology“ in Pinkafeld trägt die Forschung Burgenland, die Forschungstochter der FH Burgenland, diesen Anforderungen Rechnung und verankert sich noch tiefer als Impulsgeber für Wirtschaft und Ausbildung.

Die FH Burgenland beschäftigt sich seit über zwanzig Jahren mit dem Thema Gebäudetechnik. Insgesamt sind es fünf Studiengänge am Standort Pinkafeld, deren Studierende in den Genuss der Forschungsergebnisse aus dem Forschungscenter kommen. Diese enge Zusammenarbeit aus Lehre und Forschung ist dem neuen Centerleiter besonders wichtig. Ihm motiviert vor allem die angewandte Forschung: „Wir wollen mit unserer Forschung die Branche weiterentwickeln und Impulsgeber für die regionale Wirtschaft sein“, so Christian Heschl.

Forschung mit kompetenten Partnern

Eine der wesentlichen Aufgaben der Fachhochschule Burgenland und der Forschung Burgenland besteht darin, internationale Entwicklungstrends zu identifizieren und als regionaler Impulsgeber für die Wirtschaft und akademische Ausbildung zu fungieren. Die Vernetzung mit Forschungseinrichtungen, Wirtschafts- und Industriepartner ist somit Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Etablierung einer Forschungseinrichtung. Zwei wichtige und erfolgreiche Kooperationspartner sind die Woschitz Group und Herz Energietechnik. „Wir arbeiten seit vielen Jahren mit der Forschung Burgenland zusammen und konnten schon mehrere F&E- Projekte erfolgreich abschließen. Durch diese Projekte wurden mehrere 100 Arbeitsplätze im Südburgenland geschaffen.“, freut sich Morteza Fesharaki über die Kooperation. „Gerade in diesem Forschungsbereich ist die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft essentiell. Von dieser Vernetzung profitieren beide Seiten“, so der Geschäftsführer der HERZ Energietechnik GmbH weiter.

Wichtiger Partner, wenn es um Ideen zu fortschrittlicher Bauweise und Gebäudetechnik geht, ist die Woschitz Group. „Wir waren beispielsweise bei der Planung und Ausführung des Energetikums involviert, der Ort, der jetzt als Zentrum für Gebäudetechnik fungiert. Seit vielen Jahren ist unser Unternehmen mit der Forschung Burgenland eng vernetzt und wir liefern mit unseren Projekten und Erkenntnissen wichtige und innovative Impulse für die Wirtschaft“, so Richard Woschitz.

An der Pressekonferenz haben teilgenommen: DI Dr.-techn. Richard Woschitz, GF Woschitz Group; DI Marcus Keding, GF Forschung Burgenland; Prof.(FH) DI (FH) Dr. Christian Heschl, Centerleiter Forschung Burgenland, Dr. Morteza Fesharaki, GF Herz Energietechnik GmbH; Prof.(FH) Mag. Dr. Silvia Ettl-Huber, GF Forschung Burgenland

Quelle/Foto: FH-Burgenland