Woschitz Group

Anschützgasse Montage Holzhybridbau

Montagebeginn des Holzhybridbaus

Konzept Holzhybridbau

In der Anschützgasse am Wienfluss im 15. Bezirk in Wien entsteht nach den Entwürfen des Arch. DI Michael Schluder ein Neubau, der das Sozialzentrum der MA 40 beherbergen soll. Bestandslagerhallen und Teile eines Bürogebäudes wurden abgebrochen. Das Konzept der Bauweise basiert auf einen Holzhybridbau. Keller, Erd- und erstes Obergeschoß des Neubaus werden in Stahlbeton ausgeführt (GU Strabag). Ab dem zweiten Obergeschoß wird in Holzbauweise (Handler Bau) gebaut. Die Fassade wird durch Holzlamellen vor Abwitterung und starker Sonneneinstrahlung geschützt.

Was entsteht?

Im Erdgeschoß entsteht verteilt über den Neubau und das Bestandsgebäude ein großer Servicebereich, in den Obergeschoßen 1 bis 4 Büros der MA 40. In den beiden obersten Geschoßen wird die WSE insgesamt 10 zweigeschoßige Wohnungen vermieten.

Baufortschritt

Der Massivbau ist bereits abgeschlossen. Ab dem 2. Obergeschoß werden nur noch teilweise Decken und die Wände der Erschließungskerne in Beton ausgeführt. Die Montage des Holzbaus hat begonnen. Stützen und Unterzüge werden  in Brettschichtholz ausgeführt. Die Außenwände bestehen aus Brettsperrholzplatten. Die Holzhybriddecke werden in Form von Vollfertigteilen eingehängt. Die Fertigteilproduktion der  Hybriddecke erfolgt bei Oberndorfer, wobei die Brettschichtholzrippen als Zugelement mit Stahlbeton vergossen werden. Der Schubverbund zwischen Platten und Rippen erfolgt über Schrauben. Bei den Stützen, Unterzügen sowie den Hybriddecken bleiben die Holzquerschnitte sichtbar.

Die Fertigstellung des Rohbaus ist mit Juli 2017 geplant.

Seitens Woschitz Group wird von Woschitz Engineering die Leistung Tragwerksplanung des Massivbaus erbracht. RWT plus ist für die Tragwerksplanung der Holz-Hybrid-Konstruktion und die Bauphysik verantwortlich.

Fotos © RWTplus